Osteoporose-Prävention

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skelettsystems in vorgerücktem Alter mit der Gefahr einer erhöhten Frakturanfälligkeit. Neben einer gesunden Ernährung ist eine gezieltes Muskel- und Koordinationstraining eine gute Prophylaxe. Ziel des Osteoporose-Präventions-Kurses ist es, mit entsprechenden Übungen die gesamt Muskulatur zu kräftigen und den Knochenstoffwechsel zu aktivieren, was sich wiederum positiv auf die Knochendichte und Körperhaltung auswirkt . Zur Sturzprävention und zur Pflege des Gleichgewichtes werden Koordinationsübungen eingebaut. Dieser Kurs ist nicht nur für Männer und Frauen ab 50 Jahren geeignet, auch jüngere Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Der Osteoporosekurs ist als Präventionsmaßnahme zertifiziert, daher werden die Kursgebühren von den gesetzlichen Krankenkassen bei regelmäßiger Teilnahme anteilig erstattet.

Für Anmeldung und weitere Informationen nutzen Sie bitte die Telefonnummer 0 22 46 – 69 59 oder das Kontaktformular im Fuß der Website.

Kursbeginn: Freitag, den 2018 um 11.00 Uhr

Kursgebühr: 99 Euro

Umfang und Dauer: 10 Wochen a‘ 60 Minuten

 

Prävention ist im Gesundheitswesen ein Oberbegriff für zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten, um Krankheiten oder gesundheitliche Schädigungen zu vermeiden, das Risiko der Erkrankung zu verringern oder ihr Auftreten zu verzögern. Präventive Maßnahmen lassen sich nach dem Zeitpunkt, zu dem sie eingesetzt werden, der primären, der sekundären oder der tertiären Prävention zuordnen. Des Weiteren lassen sich präventive Maßnahmen im Hinblick darauf unterscheiden, ob sie am individuellen Verhalten (Verhaltensprävention) oder an den Lebensverhältnissen ansetzen (Verhältnisprävention).
Erläuterungen zu den wichtigsten gesundheitsfördernden Faktoren, konkrete Tipps, wie man das eigene Leben gesundheitsbewusster gestalten kann und wie Lebensverhältnisse so verändert werden können, dass sie der Gesundheit förderlich sind, gibt der „Ratgeber zur Prävention und Gesundheitsförderung“ des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) .

Die primäre Prävention zielt darauf ab, die Entstehung von Krankheiten zu verhindern. Gerade „Volkskrankheiten“ wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt), aber auch einige psychische Störungen (z. B. Depression) können in vielen Fällen durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise – unterstützt von gesundheitsfördernden Lebensbedingungen – vermieden, verzögert oder in ihrem Verlauf günstig beeinflusst werden. Zu den begünstigenden Faktoren zählen u. a. eine gesunde Ernährung, sportliche Aktivitäten oder eine gute Stressbewältigung. Durch Impfungen, die auch zu Maßnahmen der primären Prävention zählen, lassen sich verschiedene schwerwiegende Infektionskrankheiten verhindern.

Osteoporoseprävention