Sturzprävention

Das Sturzrisiko hat in der Reihe der Risiken eine besondere Stellung. Wir alle unterliegen jeden Tag einem gewissen Sturzrisiko. Mit zunehmendem Alter steigt nicht nur das Risiko zu stürzen, sondern auch das Risiko von lebenseinschränkenden Sturzfolgen. Daher kommt der Sturzprävention eine hohe Bedeutung zu, um das Sturzrisiko zu kompensieren und die Folgen weitestgehend gering zu halten. Im Vordergrund des Sturzpräventions-Kurses stehen Trainingsformen zur Verbesserung des Gleichgewichts und der Koordination.

Der Sturzpräventionskurs ist als Präventionsmaßnahme zertifiziert, daher werden die Kursgebühren von den gesetzlichen Krankenkassen bei regelmäßiger Teilnahme anteilig erstattet.

Weitere Informationen zum Kurs und zur Anmeldung erhalten Sie unter der Telefonnummer 02246 – 69 59 oder nutzen Sie das Kontaktformular im Fuß der Website.

Kursbeginn: Freitag, 2019, um 10:15 Uhr

Kursgebühr: 99 Euro

Umfang und Dauer: 10 Wochen a‘ 60 Minuten

 

Prävention ist im Gesundheitswesen ein Oberbegriff für zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten, um Krankheiten oder gesundheitliche Schädigungen zu vermeiden, das Risiko der Erkrankung zu verringern oder ihr Auftreten zu verzögern. Präventive Maßnahmen lassen sich nach dem Zeitpunkt, zu dem sie eingesetzt werden, der primären, der sekundären oder der tertiären Prävention zuordnen. Des Weiteren lassen sich präventive Maßnahmen im Hinblick darauf unterscheiden, ob sie am individuellen Verhalten (Verhaltensprävention) oder an den Lebensverhältnissen ansetzen (Verhältnisprävention).
Erläuterungen zu den wichtigsten gesundheitsfördernden Faktoren, konkrete Tipps, wie man das eigene Leben gesundheitsbewusster gestalten kann und wie Lebensverhältnisse so verändert werden können, dass sie der Gesundheit förderlich sind, gibt der „Ratgeber zur Prävention und Gesundheitsförderung“ des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) .

Die primäre Prävention zielt darauf ab, die Entstehung von Krankheiten zu verhindern. Gerade „Volkskrankheiten“ wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt), aber auch einige psychische Störungen (z. B. Depression) können in vielen Fällen durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise – unterstützt von gesundheitsfördernden Lebensbedingungen – vermieden, verzögert oder in ihrem Verlauf günstig beeinflusst werden. Zu den begünstigenden Faktoren zählen u. a. eine gesunde Ernährung, sportliche Aktivitäten oder eine gute Stressbewältigung. Durch Impfungen, die auch zu Maßnahmen der primären Prävention zählen, lassen sich verschiedene schwerwiegende Infektionskrankheiten verhindern.

Sturzprophylaxe