Indoor-Cycling

Indoor-Cycling ist ein Gruppentrainingsprogramm, das auf stationären Rädern durchgeführt wird. Erfunden wurde das Konzept in den 80er Jahren vom Radsportprofi Jonathan Goldberg („Johnny G.“), der es Spinning ® nannte. Jeder Teilnehmer erfährt vom ersten Kurs an, dass Indoor-Cycling leicht zu erlernen und kurzweilig ist. Durch die individuelle Belastungsintensität der Räder, können Einsteiger bis hin zum Profi im gleichen Kurs teilnehmen. Indoor-Cycling hat keinen Wettkampfcharakter und es gibt keine Tempovergleiche.

Trainiert wird in der Regel unter Anleitung eines „Instructor“ oder „Presenter“ genannten Trainers. Der Instructor gibt mittels Musik die Trittfrequenz, die Fahrweise (Treten im Sitzen, Wiegetritt) und die relative Höhe des Widerstands vor. Die tatsächliche Höhe des Widerstands wählt jedoch jeder Fahrer selbst. Dadurch können Personen mit unterschiedlichem Leistungsvermögen gemeinsam trainieren. Somit ist Indoor-Cycling auch für Anfänger geeignet.

Eine Trainingseinheit sollte in der Regel mit einem Warm-Up beginnen und mit einem Cool-Down sowie anschließendem kurzen Stretching-Programm enden. Das eigentliche Training wird durch die Parameter Trittfrequenz, Widerstand und Körperhaltung meist als Intervalltraining je nach Trainingsziel intensiv oder eher extensiv durchgeführt.

Trainiert wird in der Indoor-Cycling Stunden im Sport-Studio Aggertal ausschließlich mit einem Brustgurtsystem, welches auf Wunsch an der Club-Info ausgeliehen werden kann. Dabei sind der Trainingszustand und damit der maximale Puls des Teilnehmers individuell parametrierbar, so dass die gleiche relative Pulsfrequenz auch bei Personen mit unterschiedlichem Trainingsstand in etwa gleicher Anstrengung gewährleistet ist. So kann der Instructor auch Anweisungen hinsichtlich der Trainingsintensität an die Teilnehmer geben. Die relative Trainingsintensität eines jeden Teilnehmers wird dann mittels Funktechnik auf eine Pulsuhr übertragen und kann so vom Teilnehmer selbst überwacht werden. Mitunter erhöht sich bei vielen Teilnehmern hierdurch der Trainingseffekt, da die Gruppenzugehörigkeit hilft, den „inneren Schweinehund“ zu überwinden.

Zum Konzept gehören auch Events, bei denen mit oft großer Teilnehmerzahl, manchmal auch mehrere Stunden gefahren wird. Üblich sind drei bis sechs Stunden, aber auch weitere Themenstunden finden, wie z. B. Rockspecials, Klassikspecials, Around-the-World und so weiter.

Indoor-Cycling